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Jede Krankheit ist mit einer bestimmten Art und
Weise zu sein verbunden. So gibt es einen
Persönlichkeitstypus, der
mit Herzerkrankungen in Verbindung steht, ein anderer mit Krebs, ein
weiterer
mit Kurzsichtigkeit usw. Die Person hatte bezüglich ihrer Art und Weise
zu sein
Stress und dieser Stress hat die physische Ebene erreicht und sich in
Form
eines Symptoms manifestiert.
Wenn jemand ein Symptom auflösen möchte, muss
er auch
die Art und Weise zu sein loslassen, die mit dem Symptom verbunden
gewesen ist
und dieses sogar erschaffen hat. Wenn der Stress im Bewusstsein
losgelassen
wird, kann die Person danach andere Wahrnehmungen haben und dadurch
eine andere
Art des Seins erleben. Die Beschaffenheit der Blase verändert sich und
damit
die Wahrnehmungsfilter, durch die die Person die Welt sieht. Oder
anders
gesagt, da unsere Wahrnehmungen unsere Realität erschaffen, vollzieht
sich eine
Veränderung oder eine Bewegung von einer Blase in eine andere, von
einer
Realität in eine andere, von einem Paradigma in ein anderes.
Wir können daher sagen, dass der
Heilungsprozess
unmittelbar einen Transformationsprozess mit sich bringt. Nach meiner
Erfahrung
ist die Genesung von einer schweren Krankheit immer von einer
Veränderung der
Art und Weise zu sein der betroffenen Person begleitet. Entweder
sie verändert etwas oder sie fährt fort, die Symptome zu manifestieren,
bis sie
schließlich stirbt. Diejenigen,
die sich für Veränderung entscheiden, können die Dinge in ihrem Leben
anders
sehen und sie können erkennen, dass Dinge anders als vorher geschehen.
Sie
können dadurch, dass sie andere Erfahrungen machen, veränderte Glaubenssätze erschaffen. Oder aber sie sind in der Lage,
zuerst veränderte Glaubenssätze zu schaffen und machen daraufhin andere
Erfahrungen.
In beiden Fällen kommt es darauf an, alte
Wahrnehmungen loszulassen, die auf alten Erfahrungen beruhten, wenn
diese
Wahrnehmungen zu einer angespannten Art der Interaktion mit der Umwelt
geführt
haben.
Eine Möglichkeit, diese Umprogrammierung oder
diese
Veränderung der Wahrnehmung zu erreichen, ist es, das Element der Zeit
als
einen möglichen verändernden Einfluss auf unsere inneren Programme und
Wahrnehmungen zu erkennen und dabei zu entscheiden, unsere positive
Sicht auf
Gegenwart und Zukunft nicht durch negative Erfahrungen der
Vergangenheit
beeinträchtigen zu lassen.
So könnten Sie zum Beispiel ein Programm in
Ihrem
menschlichen Biocomputer haben, das sagt: „Jedes Mal wenn ich diesen
Menschen
sehe, bekomme ich Kopfschmerzen.“ Damit wird in diesem Fall der
Kopfschmerz
bereits erwartet, sodass Sie die Möglichkeit haben, diese Wahrheit oder
das
Programm, von dem Sie glauben, dass es wahr ist, und das somit wahr für
Sie ist, zu bestätigen. Leider
führt dieses
Programm immer zu Kopfschmerzen. Obwohl es also sehr wirkungsvoll und
funktionsfähig
ist, ist sein Ergebnis unangenehm.
Um dieses Programm aufzulösen und dabei
trotzdem die
Wahrheit anzuerkennen, können Sie es als wahr in der Vergangenheit
beschreiben.
Dann würde das Programm lauten: „Jedes Mal wenn ich diesen Menschen
gesehen habe,
habe ich Kopfschmerzen bekommen. Aber vielleicht ist es das nächste Mal
anders.
Vielleicht hat er seine Fehler erkannt oder ist erleuchtet worden oder
hat sich
verändert (es geht hierbei nur um eine Veränderung des Anderen). Ich
werde
sehen, was das nächste Mal geschieht und was dann wahr ist.“
Dann kann die direkte Erfahrung zeigen, dass
eigentlich etwas anderes wahr ist. „Oh, er ist wirklich anders und
eigentlich
ganz angenehm. Ich bin sicher, dass ich nie wieder in seiner
Anwesenheit
Kopfschmerzen bekommen werde.“ Von dem Moment an wurde mit diesen
Worten ein
neuer Glaube erschaffen, neue Wahrnehmungen sind möglich und eine neue
Realität
wird mit dem neuen Glauben erschaffen.
Wenn Sie daran interessiert sind, den
Heilungsprozess
und somit den Transformationsprozess zu erfahren, ist es von besonderer
Bedeutung, wie Sie sich gegenüber sich selbst beschreiben. Denn die
Worte, die
Sie benutzen, um Ihre Erfahrung beschreiben, erschaffen Ihre Realität
und Sie
haben ja ein Interesse daran, eine andere Realität zu erschaffen, in
der Sie
sich wohler fühlen als vorher.
Deshalb ist es wichtig, den Worten, mit denen
Sie sich
selbst beschreiben, Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie Eigenschaften
beschreiben, die Sie nicht besonders erfolgreich finden („Ich bin
schüchtern“
oder „Ich habe Angst vor Erfolg“ oder „Ich bin von Natur aus reizbar“
usw.),
dann belassen Sie diese mit Ihren Worten doch lieber in der
Vergangenheit und
schaffen Sie so Platz für eine andere Wahrnehmung in der Gegenwart und
auch in
der Zukunft („Ich war schüchtern“
oder „Ich habe bis jetzt Angst vor
Erfolg gehabt“ oder „Ich war reizbar, weil ich nicht wirklich ich
selbst war“ usw.).
Auf diese Weise sind Sie in der Lage, sich
leichter
von alten Ideen und alten Spannungen, die mit den Symptomen
zusammenhingen, die
aufgelöst werden sollen, zu verabschieden und sich nicht mehr damit zu
identifizieren.
Das Gleiche gilt für die Worte, mit denen Sie
das
Symptom beschreiben, das aufgelöst werden soll. Seien Sie sich des
Elementes
der Zeit bewusst und seien Sie dadurch fähig, sich selbst das Symptom
so zu
beschreiben, wie Sie es im gegenwärtigen Moment erfahren. Wenn Sie
sagen „es
schmerzt den ganzen Tag“, bemerken Sie möglicherweise nicht, dass es in
diesem
Moment gar nicht so stark schmerzt. Wenn Sie sagen „das Symptom kommt
und
geht“, obwohl Sie es in diesem Moment gar nicht erfahren, erwarten Sie
bereits,
dass es wiederkommt. Es ist wesentlich effektiver, wenn Sie Ihre
Erfahrung im
gegenwärtigen Moment beschreiben, anerkennen was jetzt wahr ist und
sich positiv
auf eine positive Zukunft orientieren („Jetzt ist es besser, als es
vorher war.
Und eigentlich scheint es immer besser zu werden.“).
Die positive mentale Einstellung ist
selbstverständlich ein nützliches Element, um die bestmögliche
Lebensqualität zu
genießen. Für den Heilungsprozess ist sie jedoch von grundlegender
Bedeutung.
Wenn Sie etwas visualisieren, unabhängig davon
was es
ist, erhöhen Sie damit die Wahrscheinlichkeit, dass es wirklich
geschieht. Die
Bilder, die Sie in Ihr Bewusstsein geben, neigen eher dazu, wirklich zu
geschehen. Wenn Sie deshalb weiterhin Bilder von sich selbst in
leidendem
Zustand in Ihr Bewusstsein hinein geben, neigen Sie dazu, diese
Bedingung auch
weiter zu leben. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, was für ein
Gefühl
Sie bei einem Bild haben – das Bild selbst ist wichtig. Wenn Sie also
ein Bild
davon haben, was Sie nicht wollen,
neigen Sie immer noch dazu, Ihr Bewusstsein mit diesem Bild zu füllen
und
dadurch das zu erschaffen, was Sie nicht wollen.
Deshalb ist es wichtig, ein Bild des positiven
Endergebnisses, auf das Sie hinarbeiten, in Ihrem Bewusstsein zu haben,
das Sie
an Ihre Ziele erinnert. Wenn Sie eine Heilung bekommen, sollte dies im
Idealfalle in der Erwartung geschehen, geheilt zu werden. Zumindest
dürfen Sie
keine Zweifel oder Widerstände haben, denn dadurch wird der Prozess
unterbrochen.
Sie müssen nicht an die Methode oder das System
glauben, aber Sie müssen offen für die Möglichkeit sein, dass es bei
Ihnen
funktioniert. Wenn Sie an die Heilung glauben, können Sie sich selbst
während
der Heilung daran erinnern, dass Ihre Heilung jetzt
geschieht. Nachdem die Heilung geschehen ist, können Sie
erkennen, ob das Ergebnis bis dahin teilweise oder umfassend ist.
Manchmal sind
die Ergebnisse sofort vollständig erkennbar, aber oft stellen sich
weitere
positive Wirkungen ein, die sich in den Tagen oder Wochen nach dem Akt
der
Heilung manifestieren.
Wenn die Heilung vollständig ist und keinerlei
Symptome mehr erfahren werden, dann seien Sie sich sicher, dass Sie
geheilt
sind, und fahren Sie mit Ihrem weiteren Leben fort. Wenn die
vollständige
Wirkung der Heilung noch nicht erfahren wird, ist es wichtig, dass Sie
sich
selbst immer wieder daran erinnern, dass die Heilung geschehen ist und
dass die
Wirkungen davon auf dem Wege sind. Statt sich selbst weiterhin in Ihrer
alten
Blase zu sehen, sehen Sie sich in Ihrer neuen Blase, in der, auf die
Sie sich
zu bewegen. Sehen Sie sich selbst in der Zukunft als geheilt.
Wenn Sie sich von einer Blase in eine neue oder von einer Realität in irgendeine andere
bewegen,
geschieht dies in drei Schritten:
1.
Entscheiden Sie, was in der neuen Realität wahr sein wird
Sie können zum Beispiel entscheiden: „In der
neuen
Realität, wenn die Heilung abgeschlossen ist, gibt es keinen Schmerz.“
oder
„Das Lesen wird mir leichter fallen.“ oder „Der Tumor wird nicht mehr
da sein.“
2.
Ermutigen Sie die Wahrnehmung, dass es jetzt geschieht
Während es zwar zutrifft, dass Sie sich auf ein
Ziel
in der Zukunft zu bewegen und Sie die Wahrnehmung eines Erfolges
in
einem bestimmten Moment der Zukunft beibehalten, muss der Prozess der
Ermutigung im gegenwärtigen Moment geschehen. Es geht darum, dass Sie
Ihre
Wahrnehmungen von dem, was gerade jetzt geschieht, nämlich im Moment
der
Erfahrung untersuchen: „Der Schmerz ist jetzt geringer als zuvor. Die
Heilung
muss jetzt gerade geschehen.“ oder „Die Buchstaben, die ich sehe, sind
jetzt
klarer als zuvor.“ oder „Vielleicht ist der Tumor jetzt schon ein wenig
kleiner. In jedem Fall fühlt sich mein Bewusstsein jetzt klarer, also
weiß ich,
dass etwas Positives geschieht.“
Positives Denken ist kein Selbstbetrug. Selbst
wenn es
in der Erfahrung des Symptoms Hochs und Tiefs gibt, ist es wichtig zu
erkennen,
dass die Tiefs jetzt dort sind, wo früher die Hochs waren, sodass Sie
sich
jetzt selbst an Ihren gegenwärtig schlimmsten Tagen besser fühlen als
an Ihren
früheren besten Tagen. Anders gesagt, selbst an Tagen, an denen Sie die
Symptome erfahren, können Sie bemerken, dass diese nicht mehr so stark
sind wie
in der Vergangenheit (wenn dies stimmt) und damit sind Sie in der Lage,
bei
einer Wahrnehmung einer positiven Entwicklung zu bleiben.
Es geht darum, dass Sie sich selbst Gründe
dafür
geben, an den Prozess zu glauben, und gleichzeitig erkennen, was auf
der
körperlichen Ebene wahr ist. Schließlich zeigen die Beobachtungen auf
der
körperlichen Ebene die Ergebnisse der im Bewusstsein getanen Arbeit.
Jede
Verbesserung des Zustandes auf der physischen Ebene sollte als
eindeutiger
Beweis dafür, dass die Heilung jetzt
geschieht, anerkannt und beibehalten werden.
Wenn sich die Bedingungen auf der körperlichen
Ebene
zunehmend verschlechtern, dann muss klar sein, dass etwas nicht
funktioniert
hat, um dann Schritte einzuleiten, damit die Situation korrigiert
werden kann
und sich der Heilungsprozess fortsetzt. Selbst die notwendige Korrektur
kann
als Teil der Heilung verstanden werden und ist es auch. Sie
bringt Sie dem Endergebnis, geheilt zu sein, einen Schritt näher.
3.
Entscheiden und wissen Sie, dass es jetzt
wahr ist
Solange bis Sie sich selbst symptomfrei
erfahren,
setzen Sie den Prozess der Unterstützung und Ermutigung fort. Wenn es
so weit
ist, müssen Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass Sie dieses
Symptom
vielleicht nie wieder erfahren. Wenn der Schmerz verschwunden ist, kann
er für
immer gegangen sein. Wenn Sie klar sehen, akzeptieren Sie dies als
Ihren neuen
normalen Zustand. Wenn die Heilung vollkommen ist, müssen Sie sich
selbst als
geheilt sehen und auf diese Weise nehmen Sie die Heilung an, wie wir
sagen. Sie
identifizieren den Bewusstseinszustand, den Sie erfahren, und Ihre
Sicht der
Welt von diesem Bewusstseinszustand aus, als normal und gewohnt, auch
wenn es
Ihre neue Art und Weise zu sein
ist.
Wenn das Symptom durch medizinische Tests
nachgewiesen
worden war, freuen Sie sich auf die nächsten Untersuchungen, die Sie
frei von
jenen Symptomen zeigen werden. Denn schließlich gilt: geheilt ist
geheilt, und
zwar auf allen Ebenen. Wenn die Untersuchungen eine Verbesserung aber
noch
keine endgültige Auflösung ergeben, wissen Sie, dass Sie sich in eine
positive
Richtung bewegen und dass es noch ein Stück des Weges zu gehen gilt.
Wenn Sie
an sich selbst gearbeitet haben, machen Sie damit weiter und nehmen Sie
die
Fortschritte an, die Sie bereits gemacht haben. Wenn Sie mit Anderen
gearbeitet
haben, die Sie geheilt haben, dann können Sie es als teilweise Heilung
annehmen
und sicher sein, dass die nächste Heilung Sie wieder weiterbringen wird
oder
aber die letzte sein wird, die Sie brauchen.
Wenn Sie Rückmeldung auf der körperlichen Ebene
erhalten, die die Ergebnisse Ihrer Heilungsarbeit zeigt, nehmen Sie sie
an und
vertrauen Sie ihr. Und wenn Sie sich in einem perfekten
Gesundheitszustand
befinden, widmen Sie sich anderen Dingen, die Sie mit Ihrem Bewusstsein
tun können,
als Probleme zu korrigieren. Werden Sie kreativ und setzen Sie sich
Ziele,
beobachten Sie sie dabei, wie sie sich manifestieren. Schaffen Sie mit
den
Werkzeugen, die Sie zu nutzen gelernt haben, ein Leben, in dem Sie
glücklich
und erfüllt sind.
Vielleicht haben Sie das Bedürfnis, Ihre
Erfolgsgeschichte mit Anderen zu teilen. Viele Heiler und Lehrer der
Heilung
haben auf diesem Wege angefangen, durch die Notwendigkeit, sich selbst
zu
heilen. Wenn sie ihre Geschichten mitteilen, kommen diese aus deren
persönlicher Erfahrung.
Auf diese Weise hat es für mich funktioniert. Vielleicht
kann es auch für Sie so funktionieren.
Lassen
Sie jeden wissen, dass alles geheilt werden kann.

