3, Place de la Riponne   CH-1005 Lausanne, Schweiz
Tel: (41) 44 355 3331   Fax: (41) 44 355 3331

Home      Körper-Spiegel System      Stiftung      Lehrer      Chakren Info      Seminarpreise      Links      Kursuskalender weltweit      Bücher, Poster, usw.      Erfolgsgeschichten      

Artikel      Forum      Kontakt 


Liebe heilt

von Martin Brofman



Als ich 1976 entschied, mich von dem Krebs im Endstadium zu heilen, hörte ich von der Idee, dass “Liebe heilt”. Jeder schien das zu wissen, und da in dem Moment für mich Selbstheilung eine Frage zwischen Leben und Tod bedeutete, entschied ich mich dafür, dass es eine richtig gute Idee wäre, diese zu meinen Mitteln der Selbstheilung hinzuzufügen.

Mir war Wirbelsäulenkrebs im Nackenbereich diagnostiziert worden und er wurde als nicht behandelbar und nicht operierbar erklärt. Bereits ein Jahr zuvor gab man mir noch ein bis zwei Monate zu leben (außer ich musste husten oder niesen) und wie durch ein Wunder war ich noch am Leben. Vielleicht weil sich etwas in meinem Bewusstsein bezüglich der  Einstellung zum Leben geändert hatte.

Ich musste jedoch weiterhin einen Weg finden, um den Krebs loszuwerden und die Idee, Liebe dafür zu verwenden, klang nach etwas, das mir hilfreich sein könnte. Das einzige Problem war, dass ich mir nicht wirklich sicher war, was Liebe ist, und  ich fühlte, dass ich mir sicher sein musste, um sie für meine Heilung zu nutzen.

Ich schaute mich um, was die Leute Liebe nannten, und vieles von dem ergab als heilende Kraft keinen Sinn. Es sah eher nach Vorherrschaft aus („Ich liebe dich, deshalb sage ich dir jetzt, was du zu tun hast.”)  oder nach Sklaverei („Wenn ich ihn mit einer anderen Frau erwische, dann mache ich dieses und jenes mit ihm…”). Zweifellos gab es viele verschiedene Wege, die Liebe auszudrücken, jedoch war es nicht dieses Gefühl, was mir hilfreich sein könnte. Wie konnte ich herausfinden, dass ich Liebe spürte, um sie dann für meine Selbstheilung zu nutzen und um mein Leben zu retten? 

Ich hörte mir einen Vortrag über das Thema „Was ist Liebe“ an. Ich dachte mir, dort werde ich es letztendlich herausfinden. Es sah so aus, als ob durch das Universum die Antwort auf meine Fragen kam, und es führte mich dahin, wo ich die Antwort höchstwahrscheinlich finden würde, nach der ich Ausschau hielt. Die Person sprach zwei Stunden und das Fazit des Vortags war: “Liebe ist.” Vielleicht ergab dies für den Sprecher einen Sinn, aber ich wusste genauso viel wie zuvor.

Ich hörte von einer Art Umkehrdefinition – Liebe wird durch das, was sie nicht ist, definiert. Ich hörte von der Beschreibung, dass es etwas ohne Urteil ist und ohne Erwartungen. Wenn du eine Wahrnehmung von jemandem hast und das Urteil entfernst – sie als etwas was schlecht ist zu verurteilen – und die Erwartungen entfernst – das du etwas von ihnen erwartest – dann verbleibst du mit einem Gefühl, welches sich in der Herzgegend gut anfühlt. Ich spürte, dass dies ein guter Anhaltspunkt war. Das könnte Liebe sein, aber ich spürte, dass ich noch etwas Unmittelbareres nutzen könnte, einen anderen Weg, um dahin zu gelangen.

Eines Abends war ich allein in meditativer Atmosphäre zuhause, die Liebesfrage erwägend und ein Symbol zeigte sich auf der Wand, welches ich als eine Botschaft meines Geistes verstand. Ein Herz welches von Innen leuchtete und die Zahl “1”, die durch das Zentrum sichtbar wurde und sich zum Äußeren des Herzens hin ausbreitete, mit dem Wort:

“Akzeptanz”, welches darunter stand.

Für mich war das der Schlüssel zur Öffnung meines Herzchakras, die wahre Natur von Liebe zu verstehen und zu wissen, wenn ich diese heilende Kraft spürte.

Ich nutzte das Symbol als eine visuelle Meditation, indem ich in ihm jedes Mal, wenn ich es betrachtete, verschiedene Botschaften sah. Ich wusste, dass es an der Natur meines Wahrnehmungsfilters lag, und im Einklang war mit dem, was ich gerade fühlte oder durch was ich an dem Tag gerade hindurchging.

Eines Tages sagte ich mir “Akzeptanz ist die Nummer 1.” An einem anderen Tag war die Nachricht “Öffne dein Herz. Schau nach innen. Sie das Licht.” Und an einem weiteren Tag „Akzeptiere deine Individualität und die Individualität eines jeden.” Manchmal sah ich einen Adler.

Ich konnte Akzeptanz als etwas sehen, das dabei hilft, meine Schwingung vom Solarplexus zur Herzebene aufsteigen zu lassen. Zu akzeptieren “was ist”, gab mir die Möglichkeit, emotional die Situation anzunehmen, die existierte. Die Emotionen über das, was gerade passierte, herauszunehmen, um in einem klaren Raum zu sein, von dem aus ich die Situation ändern konnte. Die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind, anstatt zu entscheiden wie sie sein sollten. Mir zu erlauben die Kontrolle loszulassen, die ich als Spannung im Solarplexuschakra wahrnahm, und sie von einem klaren Sinn von Freiheit vom Solarplexus aus zu erkennen, und viel mehr Dinge an ihnen zu sehen, die ich auf der Ebene des Herzens an ihnen schätzen konnte.

Ich begriff, dass ich, wenn ich an jemanden dachte, den ich beurteilte und als „nicht richtig“ einstufte, mich fragen könnte, ob ich mich an eine Situation erinnerte,  in der eine andere Person mich mit diesen Worten beschrieben hätte– und mir fiel immer eine solche ein. Natürlich konnte ich leicht zu mir selbst sagen, wenn ich in dieser Situation wäre, dann hätte ich einen guten Grund, das zu tun, was ich tue.

Es gab einen guten Grund, das zu tun, was ich tue, und dann konnte ich verstehen, dass die andere Person vielleicht dieselben guten Gründe hatte. Dann konnte ich die andere Person mit Mitgefühl betrachten und sehen, dass sie vielleicht gar nicht so anders ist als ich. Da, wo vorher eine Wand zwischen uns war, gab es jetzt eine Tür, eine Möglichkeit der Kommunikation.

Ich erkannte durch die Empfindungen in meinem Herzen, wenn ich Liebe fühlte, und ich spürte, dass ich etwas hatte, womit ich arbeiten konnte, etwas, was ich zu den anderen Werkzeugen hinzufügen konnte, die ich nutzte um mich selbst zu heilen.

Ich entschied, mich in einer Meditation mit Personen zu umgeben, von denen ich wusste, dass sie mich liebten, und die Liebe und die Verbundenheit mit ihnen zu fühlen. Ich konnte dann dieses Gefühl hernehmen, die physische Empfindung, die mit dem Gefühl einherging und es an die Stelle des Körpers, die es benötigte, lenken. Ich spürte, wie diese Stelle sich der Liebe gegenüber öffnete, sie annahm, und fühlte, wie dort etwas geschah, jedes Mal wenn ich es tat , und jedes Mal ein bisschen mehr, bis ich keine Symptome mehr spürte.

 

Vielleicht, entschieden die Ärzte, wenn ich zu einer weiteren Untersuchung zu ihnen kam, dass sie einen Fehler gemacht hatten. 

Es gibt die Möglichkeit, den Körper als Karte des Bewusstseins zu verstehen und in ihm zu lesen, um die innere Ursache dem physischen Symptom zuzuordnen. Der Schlüssel zu dieser Karte sind die Chakren, die Energiezentren, welche man innerhalb der hinduistischen Philosophie vorfindet. Jedes Chakra repräsentiert bestimmte Teile des Bewusstseins und bestimmte Teile des Körpers. Wenn ein Symptom in einem bestimmten Teil des Körpers existiert, dann können wir sehen, dass es Spannungen im Bewusstsein der Person repräsentiert, bezüglich dessen was in dem speziellen Moment in ihrem Leben zu dem Zeitpunkt geschah.

Es gibt ein Persönlichkeitsprofil, das mit jedem Symptom zusammenhängt, eine Art des Seins, die der Person nicht wirklich entspricht, sondern eher dem, was sie bisher getan hat. Es gibt ein anderes Persönlichkeitsprofil, das damit assoziiert ist, keine Symptome zu haben, eine Art und Weise zu sein, die im Bewusstsein der Person erreichbar ist und dem entspricht, wer die Person wirklich ist. Heilung heißt Befreiung von der gestressten Art und Weise zu sein und Rückkehr zu unserem natürlichen Zustand des Gleichgewichts.  

Wir können sagen, dass jeder, der ein Symptom erfährt, nicht er selbst war, nicht der war, der er wirklich ist.

Warum würde jemand entscheiden, nicht er oder sie selbst zu sein? Entweder als ein Ausdruck von Liebe,  sich irgendwie zu ändern, um geliebt zu werden. Oder als eine Reaktion darauf, dass sie die Wahrnehmung haben, nicht geliebt zu werden oder nicht geliebt werden, wenn sie wirklich sie selbst sind. Es ist oft eine Liebesgeschichte involviert – eine unglückliche Liebesgeschichte vielleicht, aber auf alle Fälle eine Liebesgeschichte.

Es ist interessant zu erkennen, dass das Immunsystem von der Thymusdrüse kontrolliert wird, das mit dem Herzchakra assoziiert ist und somit mit den Wahrnehmungen von Liebe. Es wird gesagt, dass diese Drüse während der Pubertät kleiner wird. Das würde bedeuten, dass wir in diesem Lebensabschnitt von der direkten Erfahrung, geliebt zu werden, dazu übergehen, gesellschaftliche Werte zu akzeptieren, in denen die wahre Liebe als etwas Außergewöhnliches angesehen wird.

Wenn wir die Liebe nicht spüren, dann schauen wir nach etwas, das uns darin bestärkt, dass es Liebe gibt,  oder auch nicht. „Er hat das gemacht, also liebt er mich.” Oder: „ .., also liebt er mich nicht.”

Viele Symptome und Erkrankungen gelten als „Autoimmun”-Probleme. Als Schwierigkeiten mit dem Immunsystem und somit mit den Wahrnehmungen der Liebe dieser Person. Die Symptome zeigen ihnen, wie sehr die Person die Art und Weise zu sein verändert hat, d.h. nicht sie selbst zu sein auf Grund der Wahrnehmung oder (Fehlwahrnehmung).

Wir wissen, dass ein starkes Immunsystem das Individuum vor vielen Krankheiten schützt, dass die Stärkung des Immunsystems ein Weg ist, die Symptome aufzulösen. Es sind die Wahrnehmungen von Liebe, dass Liebe wirklich ist, die das Immunsystem stärken.

Wir sind von Personen umgeben, die wir lieben. Eine interessante Frage für uns selbst ist, “Wie viel Zeit verbringe ich täglich damit, die Liebe, die ich in meinem Herzen habe, zu spüren?”

Fokussieren wir uns auf Liebe oder auf andere Themen, denen wir erlaubt haben, sich unserer Wahrnehmung von Liebe in den Weg zu stellen? Wenn wir unser Bewusstsein mit Angst, Wut, Unsicherheit ausfüllen oder mit Themen, die wir bei genauerem Hinsehen als nicht so wichtig erachten, dann können wir entscheiden, anstelle dessen die Aufmerksamkeit auf die Liebe zu lenken und Nähe zu spüren, und dann können wir entscheiden, was wir tun müssen um gesund zu sein.

Je mehr Zeit wir damit verbringen, die Liebe zu spüren, die immer da war, umso mehr stärken wir unser Immunsystem und es wird leichter, jegliche Symptome loszulassen und unseren wahrhaft natürlichen Zustand der Gesundheit und des Gleichgewichts aufrechtzuerhalten.

Liebe KANN wirklich heilen!

© 2009 Martin Brofman


Home      Körper-Spiegel System      Stiftung      Lehrer      Chakren Info      Seminarpreise      Links      Kursuskalender weltweit      Bücher, Poster, usw.      Erfolgsgeschichten      

Artikel      Forum      Kontakt